23. Oktober 2011
Christian Ude für stärke Beteiligung von Frauen
Der vom Landesvorstand der BayernSPD nominierte Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013, Christian Ude, hat die Partei zum Kampf “mit langem Atem” für einen Machtwechsel in Bayern aufgerufen. «Ich verspreche, dass ich alles tun werde, was in meiner Kraft steht», sagte der Münchner Oberbürgermeister auf dem Kleinen Parteitag. Dies solle aber vor allem auch “als Teamleistung gelingen und dazu müssen wir jetzt alle die Ärmel aufkrempeln”, so Ude.
Harrsche Kritik äußerte die bayerische SPD an der Bildungs- und Familienpolitik der CSU. Beim Ausbau von Ganztagsschulen gehöre Bayern zu den drei Schlusslichtern in Deutschland, aufgrund der “ideologischen Verbohrtheit” der Konservativen, wie Ude betonte.. Christian Ude sprach sich gegen das von der CSU geforderte Betreuungsgeld für Eltern aus, die ihre Kinder zu Hause erziehen. Ude: “Vorrang muss der Ausbau der Krippenplätze haben.”
Dass die Frauenförderung für die SPD keine Papierformel ist konnte er eindrucksvoll am Beispiel der Münchner Verwaltung darlegen. Dort beträgt die Frauenquote in Spitzenämtern 47 %. Der Weg in die Spitze gelingt aber nur, wenn die Frauen auf allen Ebenen systematisch gefördert werden. Dazu gehören klare Zielvorgaben für die jeweiligen Ebenen und auch Mentorinnen, die Frauen ermutigen sich für Führungsaufgaben zu interessieren. Die Erfahrungen in München zeigen, dass es gut ist Frauen in Führungsfunktionen zu haben.








